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Verpackung: Nicht nur quadratisch, sondern gut.

Verpackung: Nicht nur quadratisch, sondern ...

Liebe Blogleser,

wie können wir notwendige Verpackungen umweltfreundlicher machen? Wahrscheinlich stellen sich auch viele von euch diese Frage. Uns treibt sie auf jeden Fall um und wir arbeiten zusammen mit vielen externen Experten intensiv an einer Antwort. Denn unser Ziel ist klar:

Worauf es uns dabei ankommt?

Mit unserem Prototypen In Papier und dem Praxistest mit der in Papier verpackten Limited Edition in Österreich haben wir im letzten Jahr wichtige Schritte auf dem Weg hin zu einer papierbasierten Verpackungslösung gemacht. In diesem Jahr werden weitere vor allem im Bereich der Sekundärverpackungen folgen. 

Zwei Aspekte sind uns besonders wichtig:

  • Verpackungen aus nachwachsenden Rohstoffen
  • als Wertstoff in Kreisläufen wiederverwertbar

Wir sind davon überzeugt, dass Verpackungen aus nachwachsenden Rohstoffen zukunftsorientierter sind als zum Beispiel Kunststoffe, für deren Herstellung Erdöl gebraucht wird. Das Papier, das wir einsetzen, stammt grundsätzlich aus FSC® zertifiziertem Anbau. 

Die Wiederverwertbarkeit spielt für uns eine ganz zentrale Rolle. WERTstoff statt BRENNstoff, könnte man sagen. Unsere heutige Primärverpackung aus Polypropylen ist da schon ziemlich gut. Denn sie ist vollständig recyclingfähig. Vorausgesetzt, sie wird richtig entsorgt. Nämlich im Gelben Sack. Weil es aber nicht überall ein Recyclingsystem wie zum Beispiel unseren Grünen Punkt gibt, und selbst bei uns die Recyclingquote zu wünschen übrig lässt, landet nach wie vor viel zu viel eigentlich recyclingfähiges Material in der Müllverbrennung. Das ist der große Vorteil von papierbasierten Verpackungen: Sie können ganz einfach über das Altpapier entsorgt werden. Auch international gibt es entsprechende Systeme für die Altpapierentsorgung und Wiederverwertung.

Bereits heute voll recyclingfähig: Unsere Primarverpackung aus Polypropylen

Wiederverwertbarkeit ist übrigens auch der Grund, warum für uns biologisch abbaubare Kunststofffolien keine Alternative sind. Auch für deren Herstellung werden Rohstoffe und Energie benötigt. Wird eine solche Folie dann nur ein einziges Mal verwendet, sind diese Rohstoffe quasi verloren. In der Biotonne stören sie den Kompostierungsprozess und werden daher vorher aussortiert. Landen also letztlich wieder in der Müllverbrennung.

Neben nachwachsenden Rohstoffen und Wiederverwertbarkeit ist ein dritter Punkt entscheidend und der betrifft die Produktsicherheit. Denn natürlich muss ein Verpackungsmaterial unsere Schokolade optimal vor äußeren Einflüssen schützen. Wir können daher heute unsere Produkte nicht einfach so in Papier verpacken. Aber wir arbeiten daran und wir sind auf einem guten Weg. Ab spätestens 2025 wollen wir alle Ritter Sport Verpackungen Schritt für Schritt auf eine papierbasierte Lösung umstellen.

Ganz aktuell wird es eine Veränderung für unsere minis geben. Dazu demnächst mehr …

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