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Saubere Sache – Praxistest mit vollelektrischem LKW

Saubere Sache – Praxistest mit vollelektrischem ...

Liebe Blogleser,

es sind in der Regel die großen Themen, die am meisten Aufmerksamkeit bekommen. Das ist hier auf unserem Blog nicht anders als in den Medien. Nachhaltiges Wirtschaften äußert sich oft aber gerade in den kleinen Schritten, die notwendig sind, um Veränderungen herbeizuführen. Und um solch einen kleinen Schritt geht es heute: Wir starten einen Praxistest mit einem vollelektrischen LKW, dem Mercedes-Benz eActros.

Wie ihr wisst, liegt unsere Produktion in Waldenbuch. Weil hier die räumlichen Kapazitäten sehr begrenzt sind, gibt es etwa sieben Kilometer entfernt ein Roh- und Packstofflager. Um in Waldenbuch Schokolade herstellen zu können, ist also eine Art Pendelverkehr zwischen Lager und Produktion nötig. Bis zu 10.000 Kilometer kommen so jedes Jahr zusammen. Und genau auf diesem Weg ist ab sofort ein batterieelektrischer eActros für uns unterwegs.

Der LKW mit einer Reichweite von rund 200 Kilometern ist mit einem ebenfalls elektrisch betriebenen Kühl-Wechselkoffer bestückt und wird über Nacht bei uns in Waldenbuch mit Ökostrom aus erneuerbaren Energien aufgeladen. Der eActros befindet sich aktuell in der zweiten Phase seiner Praxiserprobung und soll 2021 in Serie gehen. Wir testen damit eine lokal CO2-neutrale Transportlösung.

Wie gesagt, das ist nur ein kleiner Schritt, der aber dazu beiträgt, ein großes Ziel zu erreichen. Dieses Ziel heißt Klimaneutralität. Um das Wirklichkeit werden zu lassen, muss an vielen Stellschrauben gedreht werden. Deshalb arbeiten wir in vielen Bereichen daran, unsere Emissionen so weit möglich zu senken. E-Mobilität in der Logistik ist eine davon.

7 Kommentare

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  • Danny sagt
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    Tolle Sache! Und optisch gefällt er mir auch noch. Weiter so!

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  • Martin sagt
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    Finde ich sehr gut!. Bin gespannt auf das “Testergebnis”, hoffe, dass es gut ausfällt und Ihr dass Ihr weitere E-LKW in die Flotte aufnehmt.

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  • Kai sagt
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    Großartig! Bio habt ihr auch schon im Sortiment. Da hat Milka keine Chance mehr

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  • Ernst sagt
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    Super, auch viele kleine Dinge ergeben etwas großes!

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  • Jochen sagt
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    Nachhaltigkeit sieht bei mir anderst aus. Nachhaltigen Kakao aus eigener Kakaofarm habt ihr ja. Dchon mal Gedanken darüber gemacht wo eigentlich die Rohstoffe für so ne Batterie herkommen, und wie diese gewonnen werden? So toll sieht die Klimabilanz und Umweltbilanz dann auch nicht mehr aus.
    Bin kein Gegner von klimaneutralem Wirtschaften. Aber alles mit Ziel und Maß. Umweltprobleme in andere Länder zu exportieren um uns ein gutes Gewissen zu verschaffen…….

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    • Sascha (RITTER SPORT Team) sagt
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      Hi Jochen, vielen Dank für dein Feedback. Wir sind uns durchaus bewusst, dass mit E-Mobilität nicht alle Probleme gelöst sind. Fossile Brennstoffe können aber auch keine zukunftsfähige Alternative sein. Ritter Sport hat schon 2002 komplett auf Ökostrom umgestellt. Vielen Dank und viele Grüße, dein Ritter Sport Team

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    • Coke sagt
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      Ich finde es wirklich super, was Ritter Sport hier macht. Ich mag auch die Schokolade und ich bin Schweizer 😉

      Zu Ihrem Kommentar möchte ich erwähnen, dass Erdöl sehr oft aus fragwürdigen Quellen kommt. Wir alle, unterstützen mit dem Einkauf von Erdöl, sehr viele Länder und Firmen, die nicht wirklich Transparent sind. Das Erdöl muss mich riesigen Schiffen auf der ganzen Welt transportiert werden und diese Frachter, fahren auch nicht mit heisser Luft 😉

      Ich verfolge die Autoindustrie seit langem und als Schweizer sage ich gerne, dass Deutsche Autos einen hohen Qualitätsstandard haben. Jedoch mit dem Spruch „Vorsprung durch Technik“ (bekannt von Audi), bleibt hoffentlich nicht nur ein Slogan. Ich wünsche mir, dass gerade Deutschland mit seinen tollen Autos, auch zukunftsweisende Autos produziert. Es wäre schade um so eine Industrienation wie Deutschland eine ist.

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