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Angekommen. Go For Climate in Marokko

Angekommen. Go For Climate in Marokko

Liebe Blogleser,

vielleicht erinnert ihr euch, Anfang Oktober hat Camilla Kranzusch auf ihrem Go For Climate Station bei uns in Waldenbuch gemacht und sich zusammen mit Schülerinnen und Schülern aus Waldenbuch mit Herrn Ritter über nachhaltige Energiekonzepte ausgetauscht. Inzwischen ist Camilla an ihrem Ziel in Marokko angekommen.

Ziel des über 7.000 Kilometer langen Go For Climate war Marokko. Genauer gesagt das Solarthermische Kraftwerk Noor südöstlich von Marrakesch. Es ist das größte der Welt und liegt in der marokkanischen Wüste. Bereits im kommenden Jahr will Marokko 42 Prozent seines Energiebedarfs mit grünem Strom aus erneuerbaren Energien decken. Das Kraftwerk ist damit so etwas wie der Prototyp einer globalen Abkehr von fossilen Energieträgern.

Deshalb haben junge Klimaaktivisten aus Europa und aus Afrika Noor als ihren Treffpunkt gewählt. Gemeinsam haben sie einen interkontinentalen Workshop durchgeführt und einen Forderungskatalog an die Regierungen ihrer Länder formuliert. Ihr zentraler Appell: „Baut 1.000 Wüstenkraftwerke statt 1.000 Kohlekraftwerke!“ Dahinter steht die Vision, die Sonne der Wüste zu nutzen, um sauberen Strom zu erzeugen. 

Es gibt übrigens auch ein Abschluss-Video, dass die Stationen des Go For Climate Revue passieren lässt und mit dem Besuch in Marokko endet: 

Zum Abschluss der drei Workshop-Tage hat Camilla mit Schülern, einigen Bewohnern aus Ouarzazate und der Workshop-Gruppe Bäume in einer Oase gepflanzt. In der Oase, wie auch an vielen anderen Orten in Afrika, sterben Bäume und Palmen aufgrund des Klimawandels ab. Dadurch angeregt, planen die dortigen Klimaaktivisten weitere Aufforstungsaktionen in der Region in Zusammenarbeit mit Plant-for-the-Planet. 

Wir sehen ja zurzeit sehr beeindruckend, was engagierte junge Menschen erreichen können. Was ich persönlich an Camillas Aktion besonders gut finde, ist der globale Ansatz. Ich weiß zum Beispiel aus unserer Arbeit im Kakao-Sektor, dass niemand die Probleme allein lösen kann. Das gilt für die Herausforderungen im Kakaoanbau und das gilt für das Klima erst recht. 

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