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Stop talking. Start planting. Weil Bäume das Klima retten.

Stop talking. Start planting. Weil Bäume ...

Liebe Blogleser,

bevor es hier weiter um meine Zeit in Nicaragua geht, habe ich heute – aus aktuellem Anlass sozusagen – ein ganz anderes Thema für euch: Vielleicht habt ihr schon mal von Plant-for-the-Planet gehört. Aus einer Schülerinitiative entstanden, ist daraus inzwischen eine globale Bewegung geworden. Am letzten Freitag fand in Monte-Carlo die PlantAhead-Konferenz statt, an der auch Alfred T. Ritter, Inhaber von RITTER SPORT, teilgenommen hat. Herr Ritter hat bei dieser Gelegenheit zugesagt, dass wir weiterhin das Anliegen von Plant-for-the-Planet unterstützen und bis 2028 insgesamt eine Million Bäume pflanzen werden. 🌳

 

 

Uns verbindet schon seit längerem eine Partnerschaft mit Plant-for-the-Planet. Vielleicht erinnert ihr euch: Wir haben zwischen 2014 und 2016 in Mexiko einen Wald mit 250.000 Bäumen gepflanzt. Nun sollen bis 2028 weitere 750.000 Bäume folgen. Ein Großteil dieser Bäume wird in Zusammenarbeit mit Kakao-Kooperativen in Nicaragua und Westafrika gepflanzt. Übrigens zusätzlich zu 1,5 Millionen Kakaobäumen, die auf unserer eigenen Plantage El Cacao wachsen.

Plant-for-the-Planet hat ein ambitioniertes Ziel. Bis 2028 sollen weltweit 1.000 Milliarden Bäume gepflanzt werden. Warum? Die Idee ist so simpel wie genial: Ein einzelner Baum bindet pro Jahr rund zehn Kilogramm CO2. Wenn sich die Menschheit schon so schwertut, die CO2-Emmissionen deutlich zu reduzieren, müssen wir versuchen, den Klimawandel quasi von der anderen Seite her zu bekämpfen.

Plant-for-the-Planet ist vor elf Jahren von dem damals neunjährigen Schüler Felix Finkbeiner  gegründet worden. Inzwischen haben weltweit Jugendliche und junge Erwachsene dem Klimawandel aktiv den Kampf angesagt. 😀 Diese Entschlossenheit hat auch Herrn Ritter imponiert, wie er mir auf die Frage, warum er dieses Engagement unterstütze, erklärte:

„Wir nennen uns Erwachsene, sehen Verantwortung aber viel zu oft nur beim anderen. Und dann kommen da die Jugendlichen von Plant-for-the-Planet und sagen, wir nehmen die Zukunft selbst in die Hand. Wenn ihr vermeintlich Erwachsenen es nicht schafft, die Klima-Krise zu bewältigen, wir wollen uns nicht damit abfinden. Welchen Grund gäbe es, diesen Mut, diesen Optimismus nicht zu unterstützen?“

Herr Ritter legt aber auch Wert darauf, dass er sich hier nicht nur aus purem Idealismus engagiere:

„Meine Verantwortung als Unternehmer besteht darin, unser Familienunternehmen für nachfolgende Generationen zu erhalten, so wie es mein Vater und mein Großvater getan haben. Wir produzieren Schokolade – ein Naturprodukt. Alles, was wir für die Schokolade brauchen, liefert uns die Natur. Meine Aufgabe als Unternehmer muss es daher sein, die natürlichen Ressourcen zu schonen und den Klimawandel aktiv zu bekämpfen.“

 

 

Dazu kann übrigens jeder einen Beitrag leisten. Hier kann man schon für nur einen Euro einen Baum spenden. Stop talking. Start planting. 😀

4 Kommentare

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  • Fan von Miki Mistrati sagt
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    Das ist ein super Projekt, danke für die Zusage für 1 Millionen Bäume. Bisher haben andere in dem Projekt 15.211 Millionen Bäume gepflanzt. Sie tragen also immerhin zu 0,0066% dazu bei. Mit der Schokolade „Die Gute Schokolade“ trage ich auch zu ca. 10 Bäumen pro Jahr bei.
    Könnte Rittersport nicht auch pro 5 Tafeln einen Baum pflanzen?

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  • Fan von Miki Mistrati sagt
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    Das ist ein super Projekt, danke für die Zusage für 1 Millionen Bäume. Bisher haben andere in dem Projekt 15.211 Millionen Bäume gepflanzt. Sie tragen also immerhin zu 0,0066% dazu bei. Mit der Schokolade „Die Gute Schokolade“ trage ich auch zu ca. 10 Bäumen pro Jahr bei.
    Könnte Rittersport nicht auch pro 5 Tafeln einen Baum pflanzen?

    Kennen Sie schon diese Dokus?

    #1
    http://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/dokus/videos/schmutzige-schokolade-100.html

    #2
    ab Minute 27 geht es um Sklaven auf UTZ Farm:

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    • Petra (RITTER SPORT Team) sagt
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      Hallo! Wir haben uns bewusst dazu entschieden, keinen Zusammenhang zwischen verkauften RITTER SPORT Tafeln und gespendeten Bäumen herzustellen, sondern unabhängig von unserem Absatz eine konkrete Anzahl zu spenden. Ob eine Million Bäume viel oder wenig sind, kann jeder für sich selbst entscheiden.

      Wir setzen uns schon sehr lange mit den sozialen und ökologischen Bedingungen im Kakaoanbau auseinander und kennen daher selbstverständlich auch diese Beiträge, die sicherlich dazu beigetragen haben, dass sich das Bewusstsein für die Probleme im Kakaoanbau in der gesamten Branche und beim Verbraucher verändert hat.

      Viele Grüße, deine RITTER SPORT Team

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    • Patricia Commun sagt
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      Vielen Dank für die spannende Doku! Das Problem ist auch, dass die Kakaopreise einfach zu niedrig sind. Wenn mehr Geld den Produzenten zukommen würde, könnten sich die Bauern selber helfen und selber die Schulen bauen, die gebraucht werden…

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