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Was hat RITTER SPORT mit Rittern zu tun?

Was hat RITTER SPORT mit Rittern zu ...

Hey Schokofans,

bestimmt haben sich viele von euch schon gefragt, wie der Name RITTER SPORT eigentlich zustande gekommen ist. Die Kombination aus Rittern, Sport und Schokolade wirkt per se zugegeben auch etwas, sagen wir, willkürlich. 😃 Mittelalterliche Schwertschwinger haben vielleicht entfernt mit körperlicher Ertüchtigung zu tun, aber mit Schokolade?

 

Woher kommt der Name RITTER SPORT?

Der sportliche Teil unseres Namens ist kein Geheimnis: Hier im Blog haben wir euch erzählt, wie Clara Ritter auf die Idee kam, quadratische Tafeln zu produzieren, die die gleiche Menge Schokolade wie die Langtafeln haben, aber perfekt in die Taschen des damals trendigen Sportsakkos passten und so ohne zu brechen mit ins örtliche Stadion genommen werden konnten. Eine Idee, die sich als zukunftsweisend herausstellen sollte.

Aber woher kommt der „Ritter“?

Die Antwort auf diese Frage ist schlicht und einfach: vom Gründer des Unternehmens selbst. Im Jahre 1912 haben Alfred Eugen Ritter und seine Frau Clara begonnen, in ihrer gemeinsamen Firma Schokoladen herzustellen und zu verkaufen. Seither wird das Familienunternehmen von Generation zu Generation weitergegeben, von Alfred Eugen Ritter zu Alfred Otto Ritter bis schließlich Alfred Theodor Ritter mit seiner Schwester Marli Hoppe-Ritter an der Unternehmensspitze stand.

Mit athletischen Rittersleuten hat Ritter Sport also nichts zu tun. Trotzdem taucht der Ritter besonders in den jungen Jahren des Unternehmens immer wieder auf. Schon in den 1920ern, also kurz nach der Unternehmensgründung bewarb Ritter seine AlRiKa genannte Kremschokolade mit dem Abbild eines Ritters neben dem eigenen Namenszug. Der Name der AlRiKa leitete sich übrigens schlicht aus der Abkürzung aus „Alfred Ritter Cannstatt“ ab. In Bad Cannstatt war nämlich damals noch der Firmensitz. 🙂

Auch auf den Werbeplakaten für die ersten quadratischen RITTER SPORT Tafeln ist der Ritter noch zu finden. Anstelle der detaillierten Zeichnung ist mittlerweile eine weiß ausgefüllte Silhouette von Pferd und Reiter getreten.

Im Laufe der Jahre tritt der Ritter als Symbol immer mehr in den Hintergrund. Eine Zeit lang wird der Ritter durch ein stilisiertes Wappen und die Umrisse einer Burg auf den Tafeln und in der Werbung repräsentiert.

In den 50ern hatte der Ritter sogar einen Auftritt auf der Leinwand! In einem knapp zweiminütigen Werbespot zeigt der Ritter, wie er von Ritter Sport beflügelt zu Höchstleistungen auflegt. Aber seht selbst:

Jetzt wisst ihr, woher der Ritter im Namen kommt und welche Rolle er für die Schokolade gespielt hat. Mittlerweile ist er nun nicht mehr auf den RITTER SPORT Tafeln zu finden. Mit der Konzentration auf das Schokoladenquadrat und der Kreation der Marke RITTER SPORT Ende der 60er Jahre verschwindet das Thema „realer Ritter“ endgültig aus dem Produktdesign, der Werbung und somit der gesamten Markenkommunikation. Das heißt aber nicht, dass ihr uns nicht zahlreich danach fragt oder uns tolle Bilder schickt, wie zum Beispiel dieses hier von einem Faschingsumzug:

Was denkt ihr über das „Ritter“ in unserem Namen? Hättet ihr ihn gerne bildlich zurück? 😉

2 Kommentare

Kommentieren
  • test sagt
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    br

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  • Nicxole sagt
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    Einen Ritter fände ich schön.
    Ist etwas romantisches für uns Mädchen
    und etwas starkes, immer bereites, gut ausgebildetes, gut kämpfendes, … Wesen für die männlichen Schokofreunde.
    Ich könnte mir den Ritter gut auf einer Sonderedition vorstellen.

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