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Atomkraft? Nein Danke! RITTER SPORT produziert mit Ökostrom

Atomkraft? Nein Danke! RITTER SPORT produziert mit Ökostrom

Atomkraft? Nein Danke! RITTER SPORT ...

 

Im Moment tobt in Deutschland wieder die Diskussion um die Verlängerung der Ausstiegszeiten von Atomkraftwerken und gerade in den Medien geht es hoch her. Grund genug auch hier auf dem Blog die Energieversorgung im Hause RITTER SPORT genauer zu betrachten. Und siehe da: RITTER SPORT Schokolade wird ausschließlich mit Ökostrom produziert.
Wie steht RITTER SPORT zum Atomausstieg? Welche Energiequellen werden zur Produktion genutzt und wie sieht die Zukunft der Energieversorgung aus? Das sind nur einige der Fragen, die ich hier beantworten möchte.

Ein besonderes Augenmerk bekommt dabei die Meinung zum Thema von Alfred T. Ritter: „Wer Nachhaltigkeit wirklich ernst nimmt, kann nicht an der Atomkraft festhalten! Es gibt bis heute, fast 50 Jahre nachdem das erste Kernkraftwerk in Deutschland ans Netz gegangen ist, keinen tragfähigen Ansatz, wie mit dem Atommüll umzugehen ist. Wir hinterlassen unseren Kindern ein buchstäblich verseuchtes Erbe.“

Deswegen wird in Waldenbuch bereits seit 2002 ausschließlich mit Ökostrom produziert. Rund 30 Prozent des Strom- und 70 Prozent des Wärmebedarfs werden über eigene Photovoltaikanlagen und ein auf dem Prinzip der Kraft-Wärmekopplung basierendes Blockheizkraftwerk (BKHW) gedeckt. Das BKHW zahlt sich dabei ökologisch in doppelter Hinsicht aus. Ein Teil des Energiebedarfs wird selbst produziert und die anfallende Wärme wird zum Heizen genutzt. Der weitere Energiebedarf wird aus regenerativen Quellen bezogen – aus Überzeugung.

„Die Energie der Zukunft wird ein Mix aus innovativen, regenerativen Quellen wie Sonne, Wind und Biomasse sein. Gleichzeitig müssen wir lernen, intelligenter mit Energie umzugehen. Wer weiter an die Atomkraft glaubt, ist ein Technik-Nostalgiker“, bezieht Alfred T. Ritter Stellung.

In der Politik wird viel diskutiert. RITTER SPORT zeigt, dass sie bereits handeln. Und egal wie die Entscheidung über eine Verlängerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken ausgeht, das schwäbische Familienunternehmen hat seine Entscheidung schon vor Jahren getroffen. Schließlich passen das Naturprodukt Schokolade und Atomenergie so gar nicht zusammen. Deswegen heißt es auch bei RITTER SPORT: Atomkraft? Nein Danke.

Weitere Fakten zum Umweltbewusstsein von RITTER SPORT:

– Jede fünfte Tafel Schokolade, die gekauft wird, ist eine RITTER SPORT. Damit wird jede fünfte Tafel Schokolade ein Deutschland aus regenerativen Energiequellen produziert.

– Das Blockheizkraftwerk senkt die CO2-Emmissionen des Unternehmens um 6.800 Tonnen pro Jahr. Das entspricht dem strombedingten CO2-Ausstoß von 10.000 Singlehaushalten.

– RITTER SPORT spart durch das Blockheizkraftwerk außerdem 12 Millionen Kilowattstunden an Primärenergie, was ungefähr einer Million Liter Heizöl entspricht.

– Das Museum in Waldenbuch ist energetischer Selbstversorger mit Solarenergie, Grundwasserkälte und Erdwärme.

– Im Rahmen ständiger Emissionsreduzierungen ergreift RITTER SPORT bei neuen Investitionen immer dann energiesparende Maßnahmen, wenn diese nicht mehr als 10 Prozent Mehrkosten verursachen als herkömmliche Verfahren.

– Bereits 1991 wurden die Verkaufverpackungen auf voll recyclingfähige Einstoff-Verpackungen aus Polypropylen umgestellt und das Gewicht der Verpackung damit von 4,5 Gramm pro Hülle auf 1,4 Gramm reduziert. Das spart ca. 1.000 Tonnen Verpackungsmaterial pro Jahr.

– Alfred Ritter ist Gründungsmitglied der Solarfabrik Freiburg; er war Bauträger der Solarsiedlung des Freiburger Architekten Rolf Disch und ist Eigentümer eines ökologischen Gewerbeparks in der Nähe von Karlsruhe (energiesparende Passivhäuser inklusive).

– Bereits 1988 wurde von Alfred Ritter die PARADIGMA Energie- und Umwelttechnik GmbH & Co. KG mit ihrer Tochterfima Ritter Solar GmbH gegründet. Die Firma hat mittlerweile knapp 1000 Angestellte in Deutschland, Europa und China (dort in einem Joint Venture) und ist Vorreiter für ökologische Heizsysteme.

– Alfred Ritter wurde 1997 für sein Engagement und sein umweltbewusstes Handeln vom WWF (World Wildlife Fund for Nature) und der Zeitschrift Capital als „Öko-Manager des Jahres“ ausgezeichnet; 2000 folgte das Bundesverdienstkreuz und 2003 der „Deutsche Solarpreis“ von EUROSOLAR (European Association for Renewable Energy).

Zum Schluss noch mal der Verweis auf das Video mit Alfred T. Ritter auf unserem Youtube-Kanal:

Und ein Fragebogen zum Thema auf Utopia.

Was meint ihr? Wo und wie könnte RITTER SPORT beim Thema Energie und Umwelt noch mehr machen? Habt ihr konkrete Ideen? Was könnte man verbessern?

LG

Ben

23 Kommentare

Kommentieren
  • Jim Bob sagt
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    Wie wäre es mit einem Hinweis auf jeder Verpackung, dass die Rittersport Schokolade ohne Atom- und Kohlestrom hergestellt wird ?

    Tue Gutes und sprich darüber !

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  • Chrigu sagt
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    liebe Ritter-Sports,

    ich finde es sehr löblich, dass ihr nicht nur versucht, auf Gen-Soja-Lezithin zu verzichten, sondern auch schon seit Jahren leckre Tafeln mit Ökostrom produziert.

    Allerdings fände ich es schon wichtig, mit dieser Erklärung hier die Kunden aufzuklären dass Ökostrom nicht gleich Ökostrom ist. Wenn er nur durch RECS-Zertifikate grün gewaschen wird (wie es die meisten Anbieter machen), ist der Anbieter nicht redlich – darauf muss der Stromkunde achten.

    Deshalb bin ich auf meine Schokolade stolz, die durch „Rebellenstrom“ von den Elektrizitätswerken Schönau gemacht wurden (von denen unsre Familie auch schon seit Jahren Strom bezieht) – darauf solltet ihr durchaus Wert legen!
    Schoki von Milka/KraftFoods oder Nestlé lass’ ich immer links liegen wenn ich eure seh’ 😉

    Stromwechsel zu ehrlichen Versorgern ist einfacher als man denkt: man muss nur auf dem Zähler was ablesen und ein Blatt ausfüllen, der Rest wird einem abgenommen.

    Alle Infos bei
    http://www.atomausstieg-selber-machen.de
    http://100-gute-gruende.de

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  • Rune Naljoss sagt
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    Verstaendlich, legitim, aber bloed weil nur den emotionalen Realitaeten (der vermeintlichen) Kaeufer gerecht werdend, und nicht der wirtschaftlichen und oekologischen Realitaet.

    Atomstrom in Dtl. bedeutet nicht nur groesseren Reichtum/weniger Armut fuer alle, aber ueberproportional untere, Gesellschaftsschichten, es bedeutet auch weniger wirtschaftlichen Anreiz fuer weniger sichere Atommeiler ausserhalb Deutschlands. (Deren Strom wir ja, RitterSport-Entscheidung hin oder her, doch importieren.)

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  • Sportler sagt
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    Ekelhaft! Wieder mal ein weiteres Beispiel für Pseudo-Ökogetue (Greenwashing) der kapitalistischen Konzerne. Eure Bonzenprodukte könnt ihr behalten.

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  • chrisv sagt
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    Wenn man gegen Kernkraftwerke ist, ist es nur konsequent und richtig, keinen Strom aus Kernenergie zu verwenden. Die Abstimmung mit dem eigenen Geldbeutel ist schließlich das gute Recht eines jeden, egal ob Privatperson oder Unternehmen. Deshalb von mir thumbs up für die Entscheidung, obwohl ich selbst ein Freund der Kernenergie bin…

    Längst nicht so nachhaltig und kundenfreundlich ist allerdings der Einsatz von Photovoltaik, wenn die Fa. Ritter (wovon ich ausgehe) auch die entsprechenden Subventionen einstreicht. Diese Subventionen machen nämlich der Strom für alle anderen teuer, und zwar egal ob Ökostrom oder konventionell erzeugt. Bereits jetzt wird jeder Haushalt mit ca. 100 Euro im Jahr für Solarsubventionen belastet, und Experten erwarten, dass sich dieser Betrag in den nächsten Jahren vervielfachen wird. Wenn das so weitergeht, hat irgendwann zwar jeder Häuslebauer ein lukratives Solarpanel auf dem Dach, dafür können sich dann aber nur noch die Reichen Strom leisten. Oder Schokolade.

    Es wäre daher sehr lobenswert, wenn die Fa. Ritter auf die Subventionen verzichten würde. Vor allem wenn sie sich der Nachhaltigkeit verpflichtet sieht. Denn Nachhaltigkeit und verantwortungsvolles Wirtschaften bedeutet ganz bestimmt nicht, per Subvention anderen das Geld aus der Tasche zu ziehen, um damit eine Technologie zu befeuern, die aus eigener Kraft ganz offensichtlich (noch) nicht wirtschaftlich ist.

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  • Matthias sagt
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    Eine Sonder-Tafel produzieren, die mit der Atom-Sonne und “Atomkraft- Nein Danke!” o.ä. geschmückt ist. Das wäre mal was ; )!!

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  • cpier sagt
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    Sehr schön. Noch mehr Bio-Produkte wären auch super. Die bisherigen Sorten, vor allem Macadamia und Trauben Cashew, sind schon mal lecker.

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  • Holger Krahmer sagt
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    Ich finde es bedauerlich, dass sich nun auch noch Unternehmen an dieser irrationalen Kampagne beteiligen. Das Potential erneuerbarer Energien wird völlig überschätzt. Die Strommengen werden auf noch lange und nicht absehbare Zeit konventionelle Energieträger nicht ersetzen können. Bezeichnend ist, dass es sich um eine rein deutsche Debatte handelt. Und das ausgerechnet die größte Industrienation Europas glaubt, sie könne auf einen einzigen heute genutzten Energieträger verzichten, ist schon eine erstanliche Tagträumerei. Auch Ritter-Sport Schokolade werden sich nur Verbraucher leisten können, die einen Arbeitsplatz haben. Und Industriearbeitsplätze sind die Basis für unseren Wohlstand. Die gefährden wir aber, wenn wir in diesen Glaubensfragen gefangen bleiben.

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  • Dirk sagt
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    Daumen hoch!
    Regenerativen Energiequellen gehört die Zukunft, da ist es lobenswert, dass da auch Traditionsunternehmen mit gutem Beispiel voran gehen!

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  • Stefan sagt
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    Gefällt mir!

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