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Aroniasaftkonzentrat
Sauer macht lustig.

Aroniabeeren sind rundliche, violett-schwarze Früchte, die beim Aufschneiden an einen Apfel erinnern. Daher werden sie auch schwarze Apfelbeeren genannt. Mit einem Durchmesser von nur sechs bis dreizehn Millimetern sind die Früchte zwar sehr klein, aber dafür umso gesünder. Neben wertvollen Vitaminen, Mineral- und Ballaststoffen enthalten sie gesundheitsfördernde Flavonoide. Sie wirken entzündungshemmend und können sogar Krebs vorbeugen.

Eine echte Schönheit.

Der Aroniastrauch gehört zur Familie der Rosengewächse. Seine zwei bis drei Meter Wuchshöhe dekoriert er mit wunderschönen weißen Blüten, weswegen er auch als Zierstrauch angepflanzt wird.
Die Ernte der kleinen Beeren erfolgt von Mitte August bis September, hauptsächlich per Hand, Maschinen kommen nur selten zum Einsatz.
Geerntet wird nur einmal im Jahr, da alle Früchte zur selben Zeit ihre Reife erreichen.

Weit gereist.

Ursprünglich stammt die Aroniabeere aus dem Osten Nordamerikas. Doch in Russland haben der Anbau und die Nutzung der Aroniasträucher ihren Ursprung und eine lange Tradition. Iwan Wladimirowitsch Michurin, ein bekannter russischer Vorreiter im Obstanbau, brachte die Beere um 1900 mit nach Russland, wo sie sich als beliebtes Heilmittel etablierte. Für das russische Klima züchtete er eine winterharte Sorte der Aroniabeere. Zahlreiche weitere Sorten werden heute neben osteuropäischen Ländern auch in Skandinavien und Deutschland angebaut.

Aroniabeere
Aroniabeeren Bildquelle: fotolia

Die Vitaminbeere.

100g Beeren enthalten 1,1 – 2,4 mg Provitamin A, 0,8 – 3,1 mg Vitamin E, 0,8-1,0 mg Vitamin K, 0,13mg Vitamin B1, 0,1 – 0,21 Vitamin B9, 10 – 50mg Vitamin C, 0,5 – 0,8 mg Niacin, 12 mg Eisen, 0,0064 mg Jod J und 1200 – 5000 mg Flavonoide (Polyphenole).

Auf einem Blick:
• Gattung der Rosengewächse
• Apfelfrucht von 6-13mm Größe
• Farbe: violett – schwarz
• Ernte: August – September
• herb – säuerlicher Geschmack
• enthält Flavonoide, wertvolle Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe

Nur nicht pur.

Pur sind die Apfelbeeren aufgrund ihres herben und säuerlichen Geschmacks kaum zu genießen. Deswegen werden sie häufig zu Saftkonzentrat weiterverarbeitet. Hierfür werden die Beeren ausgepresst und der so gewonnene Saft erhitzt. Dabei kann ein Großteil des im Saft enthaltenen Wassers entweichen und ein fruchtiges Konzentrat bleibt. Es findet Verwendung in Fruchtsaftgetränken, Nektar, Likören oder als Farbstoff. Getrocknet oder gefriergetrocknet gelangen die kleinen Früchtchen auch in Schokolade, Müsli und Konfitüren.


DIE RITTER SPORT MEINUNG: Uns von RITTER SPORT hat der herb – säuerliche Geschmack der Aroniabeere gefallen, denn er passt perfekt zu einigen unserer zeitlich begrenzten Sommersorten.

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