Die Olmeken

Die Kakaopioniere Amerikas

Mit der ersten Hochkultur Amerikas, den Olmeken, beginnt um 3.000 v. Chr. die Schokoladengeschichte. Sie siedelten im Osten des heutigen Mexikos. Am bekanntesten sind die von ihnen geschaffenen gigantischen Basaltsteinköpfe.

Dass die Olmeken die Ersten waren, die Kakaobäume kultivierten, gilt heute als nahezu sicher. Archäologen fanden Artefakte, die beweisen, dass neben dem Hauptnahrungsmittel Mais auch der Kakaobaum von ihnen gezüchtet wurde. Ein weiteres Indiz ist der Begriff „cacao“, ursprünglich „kakawa“ ausgesprochen, der bereits Bestandteil ihres Wortschatzes war. So liegt die Vermutung nahe, dass die Olmeken nicht nur den Kakaobaum kannten, sondern auch die Ersten waren, die aus seinen Bohnen Schokolade herstellten.

Der berühmte riesige Olmekensteinkopf

Allerdings war sie damals nicht besonders weit verbreitet. Das lag zum einen daran, dass die anspruchsvolle Kakaopflanze ausschließlich im tropischen Amerika wild wuchs bzw. kultiviert werden konnte. Zum anderen war der Verzehr von Kakaobohnen ein Privileg der Elite.

Der Einfluss der Olmeken als Hochkultur auf ihre Nachbarvölker, mit denen sie zum Beispiel Handel trieben, war beträchtlich. Ihre riesigen Zeremoniezentren und Pyramiden waren Vorbild für alle nachfolgenden Kulturen, wie die Maya, Tolteken und Azteken. Es waren dann auch diese Völker, vor allem die Maya, die um ca. 1.000 v. Chr. das Wissen der Olmeken über den Kakao übernahmen und weiter verbreiteten.

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