Christoph Kolumbus

Auf großer Fahrt zu den Kakaobohnen

Im Jahr 1492 stach Christoph Kolumbus zum ersten Mal in See, um den Seeweg nach Indien in westlicher Richtung zu finden. Neben seinem Entdeckerdrang waren es aber vor allem die Reichtümer Indiens und Chinas – Gewürze, Seide und Gold –, die ihn antrieben und genügend Sponsoren für sein ehrgeiziges Vorhaben begeisterten.


Im Oktober desselben Jahres ging Kolumbus dann erstmals auf einer Insel der Bahamas an Land. Doch erst auf seiner vierten Reise (1502 bis 1504) erreichte er das amerikanische Festland – das er allerdings immer noch für Indien hielt.

 

 

Auf dieser Reise begegnete er auch den Kakaobohnen. 1502 stieß Kolumbus bei der Insel Guanaja, 100 Kilometer vor der Küste Honduras', auf ein voll beladenes Handelskanu der Maya. Die Fracht bestand unter anderem aus großen Mengen Kakao. Die Mannschaft und Kolumbus nahmen die merkwürdigen Bohnen zwar wahr, da sie sich aber nicht mit den Maya verständigen konnten, erfuhren sie weder, dass es sich dabei um Kakao handelte noch welche Bedeutung dieser für die Maya hatte. Damit war Kolumbus wahrscheinlich der erste Europäer, der Kakaobohnen zu Gesicht bekam – ohne es zu wissen.

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