Gut zu wissen

Gentechnik

Alles natürlich?

Wir von RITTER SPORT haben hierzu eine eindeutige Haltung: Unserem Qualitätsanspruch verpflichtet, ist es unser tägliches Bestreben, unseren Kunden eine Schokolade anzubieten, von der wir sagen können, dass sie ausschließlich nach bester RITTER SPORT Qualität hergestellt wurde – ohne Rohstoffe, die aus gentechnisch veränderten Organismen bestehen, solche enthalten oder daraus hergestellt wurden. Doch auch trotz strengster Rohwareneingangskontrollen lassen sich unbeabsichtigte Verunreinigungen zum Beispiel durch Pollenflug auf den Feldern nie ganz ausschließen. Aber wir bleiben dran. Das versprechen wir.

 

Als Gentechnik bezeichnet man eine gezielte Veränderung des Erbguts von Pflanzen, Tieren und Menschen, wie sie unter natürlichen Bedingungen nicht möglich wäre. Man unterscheidet drei große Bereiche, in denen gentechnische Verfahren zum Einsatz kommen: die Landwirtschaft, die Medizin und den Bereich der Umweltschutztechnik und Mikrobiologie.

 

Gentechnisch veränderte Organismen (GVO) sind heute längst ein fester Bestandteil unseres Alltags geworden. Infoge der BSE-Krise wurde bei der Nutztierfütterung allein in Deutschland das Tiermehl zu 60 bis 70 % durch genverändertes Soja aus den USA ersetzt. Die größten Anbauländer von GVO-Pflanzen sind die USA und Brasilien. Insgesamt bauen offiziell 25 Länder genveränderte Pflanzen an – hauptsächlich Soja (77%), Baumwolle, Raps und Mais.

Seit April 2004 verlangt die Europäische Union eine eindeutige Kennzeichnung solcher gentechnisch veränderten Lebens- und Futtermittel. Die Kennzeichnungspflicht gilt allerdings nicht für tierische Produkte wie Milch, Fleisch und Eier die von mit GVOs gefütterten Tieren stammen, da bis vor kurzem davon ausgegangen wurde, dass die GVOs im Verdauungstrakt der Nutztiere abgebaut würden. Neuste Studien belegen allerdings, dass dies nicht zu 100% der Fall ist.  Vorteile der Gentechnik sind die kostengünstigere Aufzucht von Nutzpflanzen und die höheren Erträge, größere Schädlingsresistenz und ein geringer Einsatz von Pflanzenschutzmitteln.


Kritiker befürchten dagegen, dass ein so tiefgehender Eingriff in das Erbgut die heimische Tier- und Pflanzenwelt und folglich auch die Gesundheit des Menschen gefährden könnte: Antibiotikaresistenzen oder Allergien werden befürchtet. Auch die Resistenzbildung bei Schädlingen und die Abtötung nützlicher Insekten zählen zu ihren Gegenargumenten.

Wir benutzen ausschließlich natürliche Produkte aus nicht genetisch veränderten Rohstoffen

Auch bei der Herstellung von Schokolade werden immer häufiger gentechnisch veränderte Zutaten verwendet. Emulgatoren wie Sojalecithin stammen häufig von gentechnisch veränderten Pflanzen. Und Kühe, deren Milch zur Herstellung von Schokolade verwendet wird, können mit GVO-haltigen Futtermitteln gefüttert worden sein.

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